07.11.2022

Wie stellen sich junge Menschen die Zukunft vor? Was sind ihre Ziele und Träume? Macht ihnen die Zukunft Angst? Was gibt ihnen Hoffnung, wenn die Zukunft momentan eher düster und bedrohlich ausschaut? Hier setzt die Kampagne «Zukunft? Sicher!» an. Sie beschäftigt sich mit den Sorgen und Ängsten junger Erwachsener im Alter von 18 - 25 Jahren und zeigt auf, inwieweit Zukunftsängste bis zu einem gewissen Grad sinnvoll und funktional sein können. Sechs junge Erwachsene, welche wir im Berner Generationenhaus getroffen haben, erzählen, wie sie mit unsicheren Zukunftsszenarien umgehen, welche Themen sie beschäftigen, was ihnen Sorgen bereitet und auch, was ihnen Hoffnung und Sicherheit gibt.

 


Eine Kampagne von Tel 143 – Die Dargebotene Hand Bern und dem Online Wegweiser für psychische Gesundheit im Kanton Bern psy.ch 

Pandemien, Energiemangel, Inflation, Krieg, Klimakrise: Das sind Schlagworte, die überall zu lesen sind und welche die vorgestellte Zukunft unsicher erscheinen lassen können. Besonders bei jungen Menschen kann das (Zukunfts-)Ängste auslösen. Gemäss Schweizer Jugendbarometer 2022 der GFS Bern sehen nur knapp die Hälfte der interviewten jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren ihrer eigenen Zukunft (eher) zuversichtlich entgegen. Gleichzeitig nennen die Befragten besonders häufig die Altersvorsorge, Umweltschutzthemen und Energiekosten und -sicherheit als ihre grössten Sorgen. Konfrontiert mit diesen Themen und den daraus resultierenden Unsicherheiten, steht die junge Generation vor grossen Herausforderungen, auch auf psychischer Ebene.

«Zukunft? Sicher!» möchte dir aufzeigen, inwieweit Zukunftsängste natürlich sind und sogar eine sinnvolle Funktion haben und wie es dir gelingen kann, im Hier und Jetzt auch mit solchen Sorgen gut zu leben. Auf dieser Website findest du Tipps, wie du trotz realer zukünftiger Bedrohungsszenarien besser mit davon ausgelösten belastenden Emotionen umgehen kannst. Das Ziel ist, dass du dadurch handlungsfähig und selbstwirksam bleibst. Gleichzeitig möchte die Kampagne für ernstzunehmende Warnsignale bei dir oder Personen in deinem Umfeld sensibilisieren. Diese können darauf hinweisen, dass ängstliche und hoffnungslose Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen ein gesundes Ausmass möglicherweise übersteigen – auch in diesen Fällen bist du nicht alleine und gibt es wirksame Hilfsangebote.

Die Kampagne dauert bis Mitte Dezember 2022. Auf www.hol-dir-hilfe.ch finden Interessierte weitere Informationen.


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07.11.2022